Wieso wird bei der Hochzeit mit Reis geworfen?

Viele Bräuche und Rituale ranken sich rund um die Hochzeit.

Ein Brauch ist das Reiswerfen, das sicherlich zu den bekanntesten Bräuchen bei einer Hochzeit zählt. Wenn das frischvermählte Ehepaar aus dem Standesamt oder der Kirche kommt, wird es von den anwesenden Hochzeitsgästen mit Reiskörnern beworfen. Oftmals bilden die Hochzeitsgäste dazu ein Spalier entlang des Ausgangs und die beiden Frischvermählten müssen darunter hindurch laufen. Dabei werden sie mit Reis manchmal regelrecht überschüttet.

Der Hintergrund:

Das Reiswerfen soll dem Ehepaar eine fruchtbare Ehe mit vielen Kindern bescheren. Traditionell wird weißer Reis für diesen schönen Hochzeitsbrauch benutzt. Heute werden auch farbige Reiskörner angeboten, die ebenfalls zum Reiswerfen geeignet sind. Statt Reis werden auch manchmal lediglich Blütenblätter benutzt, die dann über Beide ausgestreut werden. Traditionell ist es aber Reis, der vor der Kirche oder dem Standesamt geworfen wird. Es gibt übrigens Standesämter, da ist das Reiswerfen mittlerweile verboten. Stattdessen werden Seifenblasen empfohlen – diese sehen gut aus und machen keinen Schmutz.

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