Brautschuh-Strumpfband Versteigerung

Auf nahezu jeder Hochzeit steht zu späterer Stunde die Versteigerung des Brautschuhs bzw. des Strumpfbandes der Braut an. Hierfür wird der Braut während der Hochzeitsfeier einer ihrer Schuhe geraubt und im Anschluss symbolisch unter den anwesenden Gästen versteigert. Das Strumpfband wird zuerst versteigert und darf der Braut vom Ersteigerer dann eigenhändig abgenommen werden.

Es gibt zwei Variante der Versteigerung: die normale oder auch die amerikanische Variante.

Bei der normalen Versteigerung bieten die Gäste einen Betrag, wobei der Höchstbietende dann den Zuschlag bekommt und den gebotenen Betrag zahlen muss. Bei der amerikanischen Variante müssen die Personen nur die Differenz zu ihrem Vorbieter zahlen.

Durch den Brauch der Brautschuh-Strumpfband Versteigerung soll die Hochzeitskasse des Brautpaares aufgefüllt werden.
Zudem ist es ein großer Spaß für alle Beteiligten. Den Schuh kann die Braut hinterher im Übrigen wieder zurückbekommen, während das Strumpfband als Trophäe beim Ersteigerter bleibt.